Auch wir Jusos im Kreis Coesfeld haben über das gestrige Treffen von Angela Merkel mit Jugendlichen diskutiert. Man kann über Ihr Verhalten unterschiedlich urteilen, aber kein Bürger unseres Landes darf zulassen, dass die Menschlichkeit hinter politisch-bürokratischem Denken vergessen wird.
Deutschland braucht endlich ein echtes Einwanderungsgesetz! Vor allem ein Umdenken, dass Geflüchtete unsere Unterstützung brauchen und eine Chance für unser Land darstellen.
Jeder Anschlag gegen (geplante) Unterkünfte, jede Fremdenfeindlichkeit und jede Hetze beschämt uns und zeigt wie wichtig es ist, für eine freie, weltoffene Gesellschaft zu kämpfen.
(jpk)

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Die Jusos im Kreis Coesfeld begrüßen die fortschrittliche Entscheidung Irlands über die Gleichstellung der gleichgeschlechtlichen Ehe. Auch hierzulande ist es längst an der Zeit, dass man „Ja“ sagt, zur Ehe für alle. Es fehlen sachliche Argumente, die eine Ungleichbehandlung gleichgeschlechtlicher Paare rechtfertigen könnten.
So äußerte Karl Schiewerling, Bundestagsabgeordneter der CDU für Coesfeld und Steinfurt: „ Die Ehe ist deswegen geschützt, weil aus der Beziehung von Mann und Frau Kinder geboren werden.“ Jedoch erscheint uns diese Ansicht entschieden als überholt, denn nicht jedes Ehepaar hat auch vor, Kinder in die Welt zu setzen. Liebe ist nicht an ein Geschlecht gebunden. Warum sollte die Ehe es dann sein?

Deshalb sagen wir: Ja, wir wollen die Ehe für alle. Jetzt. (mr)

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Dank auch an Mathis für das Erstellen der Grafik. (jpk)

 

Anlässlich des heutigen Equal Pay Day haben wir Jusos im Kreis die Gelegenheit genutzt, um auf die Wichtigkeit der gleichen Bezahlung für Frauen und Männer aufmerksam zu machen. Dazu haben wir einen Stand gemacht, Infomaterial und Süßes verteilt und haben gute Gespräche geführt. Mehr Informationen zum Thema gibt es hier: http://www.equalpayday.de/

(jpk)

 

Gestern hatten wir die Möglichkeit mit Wolfgang Müller (Foto), dem Vorsitzenden des Flüchtlingsrates im Kreis Coesfeld, eine Unterkunft für Flüchtlinge zu besuchen. Wir wollen uns nicht nur auf Konferenzen und bei Podiumsdiskussionen über die Menschen reden. Wir sind zu ihnen gegangen und haben MIT ihnen geredet.  Die wahren Schicksale, die sich hinter den Kulissen verbergen und man sonst nicht erfährt: Diese Erfahrung durften wir gestern machen. Es lässt uns mit einer ganz anderen Perspektive auf die Dinge schauen, und dem ein oder anderen werden selbst die Augen feucht, wenn es gestandenen Männer die Stimme verschlägt, während sie von ihren Erlebnissen berichten.  Wenn hochgebildete Lehrer und erfolgreiche Geschäftsleute ihre gesamte Existenz und Familie hinter sich lassen müssen, weil sie Angst um ihr Leben haben, dann ist es nur noch makaber, von „Wirtschaftsflüchtlingen“ zu sprechen.  (nwo)

Heute am Weltfrauentag möchten wir an die bedeutende Sozialdemokratin Regine Hildebrandt erinnern. Die sogenannte ,,Mutter Courage des Ostens“ involvierte sich in der Wendezeit bei der damaligen DDR-Bürgerbewegung ,,Demokratie Jetzt“ und wurde später Ministerin für Arbeit und Soziales im Kabinett von Lothar de Maiziere. Sie promovierte über einen Frauenförderplan. Ein Thema, was auch heute anlässlich der Quotendiskussion, noch aktuell ist. In ihrer Tätigkeit als Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen in der ersten brandenburgischen Landesregierung erlangte sie große Popularität durch Volksnähe und Direktheit. Ihre pragmatische und unkomplizierte Einstellung begeisterte viele Menschen für politische Sachverhalte. Sie argumentierte klar und schnörkellos und ist ein Vorbild für die Sozialdemokratie in Deutschland.

Wir Jusos möchten heute am Weltfrauentag die Gelegenheit nutzen, um die Erinnerungen und das Andenken an diese herausragende Politikerin lebendig zu halten.

(ein Beitrag von Christopher Averkamp)